Psalm 103
1 Von David.
Lobe den Herrn, meine Seele,
und alles, was in mir ist, seinen heiligen Namen!
2 Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!
3 Der dir alle deine Sünden vergibt
und heilt alle deine Gebrechen;
4 der dein Leben vom Verderben erlöst,
der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit;
5 der dein Alter mit Gutem sättigt,
dass du wieder jung wirst wie ein Adler.
Gnade, Barmherzigkeit – wer ist barmherzig wie Gott? Dem Menschen fällt es schwer, barmheerzig zu sein. Es fällt ihm leicht, für Gutes dankbar zu sein, selbst auch Guites zu tun – aber wie sieht es aus, wenn ihm Böses widerfährt? Kann er dem Mitmenschen, Bruder, Schwester, Verwandten, Freund verzeihen? Verzeihen können ist nicht leicht, diese Eigenschaft muß man sich hart erarbeiten, daran denken, daß Gott all unsere Sünden und Fehler großmütig verzeiht. So sollen wir ebenfalls großmütig sein und denen verzeihen, die uns Böses angetan haben. Nicht nur sagen: „Ja, ist schon vergessen!“, sondern sich bemühen, ehrlich, aus tiefstem Herzen allen Gram über das Geschehene wegfegen und ehrlich verzeihen.
Wenn wir anderen Leid zufügen, können wir uns nicht darauf ausreden, daß es der Teufel getan hat , nein, wir selbst müssen die Verantwortung für unser Tun übernehmen und die Konsequenzen ziehen. Wir sind aber nicht allein in unserem Streben nach Vervollkommnung, denn der Herr ist mit uns:
Lukas 21:15 denn ich will euch Weisheit und Fähigkeit zu reden geben, der alle eure Widersacher nicht werden widersprechen noch widerstehen können.
Der Heilige Geist spricht, der Herr ist in unserem Leben, die Gegenwart des Herrn ist immer spürbar, wir müssen nur unsere inneren Antennen ausstrecken, um ihn fühlen zu können.Der Herr verändert unser Leben wir müssen ihm nur folgen, er wird uns helfen. Unser Sein wird erneuert, der Herr hilft uns, wenn wir ihn im Gebet anrufen, er steht uns bei, unseren Mitmenschen ebenfalls beizustehen, wenn sie uns brauchen. Manche Menschen sind innerlich trocken, ausgedörrt, sie spüren den Herrn nicht, der immer für sie da ist. Bitte den Herrn, daß er bei Dir bleibt !!
Matthäus 5:11 11 Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und lügnerisch jegliches böse Wort gegen euch reden um meinetwillen!
Bleiben wir stark in der Gefolgschaft Jesu, auch wenn sie uns schmähen! Wir dürfen nicht erlauben, daß andere unseren Herrn mißachten. Hier gilt es, zu verzeihen, denn sie „wissen nicht, was sie tun“. Wer den Herrn nicht kennt, wird seine Anhänger für verrückt und dumm halten, Steine auf sie werfen – Erheben wir die Hand und weisen alle diejenigen zurück die uns angreifen wollen um Jesu Willen. Helfen wir ihnen, die Liebe des Herrn zu spüren, erwidern wir die Angriffe genauso, wie der Herr sie erwidert hat – mit aller Liebe, die so groß war, daß er für die Menschheit sein Leben am Kreuz hingegeben hat. Verzeighen wir denen, die Schlechtes für uns wollen, denn der Himmel wird sich für uns öffnen, wenn wir demütig und vergebungsvoll sind.
Matthäus 5:44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen,
Preisen und loben wir den Herrn, denn wir sind Zeugen dafür, daß sich der Himmel für diejenigen öffnet, die ihren Feinden verzeihen. Wer keine Liebe hat, kann nicht verzeihen. Das Evangelium zeigt uns den Weg. Wieviele Familien, Freundschaften, Ehen werden zerstört, weil es keine Vergebung untereinander gibt. Es ist nicht einfach, zu vergeben, aber wer es tut, wächst über sich hinaus, spürt, die Freude und Genugtuung, es öffnet sich der Himmel für ihn. Der Schmerz verweht, wenn wir die Glorie des Herrn vernehmen. Absolution – welch schönes, sanftes Wort ! Der Herr vergab seinen Feinden, die Liebe des Herrn heilt uns.
Römer 12: 19 Rächt euch nicht selbst, Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn [Gottes]; denn es steht geschrieben: »Mein ist die Rache; ich will vergelten, spricht der Herr«.[a]
20 »Wenn nun dein Feind Hunger hat, so gib ihm zu essen; wenn er Durst hat, dann gib ihm zu trinken! Wenn du das tust, wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.«[b]
21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse durch das Gute!
Gib dem Feind zu essen, und zu trinken, ehre den, der dich verschmäht. Die Liebe des Herrn läßt uns nicht an „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ denken, sondern sie lehrt uns, dem Nächsten zu verzeihen. Die Zeit ist gekommen, das Herz zu öffnen, der Herr hilft uns dabei.
Erneuern wir aus tiefstem Herzen unser Gelübde, dem Herrn zu folgen, ihm zu dienen, wie er in der Liebe zu wirken, nach seinen Geboten zu leben. Herr, schütte Deine Gnade über uns aus, die wir in unserer >Unzulänglichkeit Mühe haben, deine Gebote zu befolgen. Schenke uns Deine Gegenwart, Deine Liebe, Deinen Atem.
Vergebung ist der Schlüssel, die Türen zu öffnen, um sowohl hier auf Erden und im Himmel glücklich zu werden.