17.12.2016 Gnade

Der Herr gewährt den Menschen seine Gnade, auch denen, die es am wenigsten erwarten. So erschrak Maria, als ihr der Engel erschien und sagte: „Die Gnade des Herrn sei mit dir“. Maria antwortete:

Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:

Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. ( Lukas 1:46-56)

Wenn wir uns von Gott abgewandt haben, ist die Reue das einzige Instrument, wieder zu Ihm zurückzukehren. Manchmal hat jemand das Gefühl der Reue, weil sie etwas Falsches getan hat, und glaubt dann, es sei mit dem Gefühl des „Leidtuns“abgetan. Aber gerade das war es auch, das Judas Iscariot nach seinerm Verrat an Jesus  gemeint hat. Es hat ihn aber nicht davon abgehalten, sich umzubringen. Jesus  warnt:“Bedenke, worin du gefehlt hast und bereue es aber kehre zu den ersten Werken zurück, sonst komme ich zu dir und entziehe dir das Licht, damit du bereust.“ (Apocalypse 2.5)  Es ist  nicht dasselbe, ob mir etwas nur leidtut, oder ob ich echte Reue empfinde. Ja, es tut mir leid – aber wenn ich auf demselben falschen Pfad bleibe, hilft das gar nichts. Echte Reue braucht grundsätzlich 5 Schritte: 1. Bekenntnis der Schuld, 2. Verachtung des Fehlers, 3. Bekenntnis der Schuld vor dem Herrn, 4. Verlassen des Irrweges, 5. Vergessen des schuldhaften Verhaltens. Das können wir nachvollziehen, indem wir die Aussage Jesu an den Engel der Kirche von Efesus betrachten, als er sagte: …“  bereue und kehre zurück zu den ersten Taten..“ Sowohl der Gehorsam als auch die Mißachtung des Wortes des Herrn haben ihre Konsequenzen. Früher oder später erfahren wir die Früchte unserer Taten, denn das ist ein unumstößliches Gesetz der Natur. Heute ernten wir, was wir vorher gepflanzt haben, später ernten wir, was wir heute pflanzen. Viele Menschen wollen gute Früchte ernten, obwohl sie schlechtes Saatgut verwendet haben. Selbstverständlich ist das nicht möglich. Es ist nicht so, daß einige wenige gute Taten während eines Lebens voll Ungerechtigkeit unsere Seele rettet. Wenn wir uns von Jesus lösen, trocknen wir wie ein Zweig, der vom Baum gesägt wird. So wie die Nicolater wohl an Jesus glaubten, aber auch glaubten, die Sünden des Fleisches und den Heiligen Geist miteinander vereinbaren zu können, glauben auch heute manche Christen, daß solches möglich sei. Diese Meinung ist aber völlig konträr zum Gesetz des Herrn Jesus CHristus.  Romanos 8:6-8 Die dem Fleisch nachgeben, können nicht zu Gott gehören!  Wer Ohren hat, der höre, was der Heilige Geist die Kirche lehrt.“  Oft gebraucht Jesus diese Worte während seiner Erdenzeit – wer Ohren hat, der höre ! – (Matth. 11:15; 13.9,43; Markus 4:9; Lukas 8:8; 14:35) Es ist einfach, die Stimmen zu hören, die von außen an uns heranreichen, aber die inneren Stimmen, diese von Heiligen Geist, überhören wir gerne und tun so, als hätten wir sie nicht gehört; wie das Kind, dem die Mutter etwas sagt, das es nicht hören möchte. Die Stimme des Hl. Geistes ist an unser Inneres, unser Herz gerichtet. Der Großteil der Menschen ist nur auf die Äußerlichkeiten wie Erfolg, Fortkommen, Gewinn bedacht und wie damals hegt das Wort des Herrn unbeachtet vorüber, es findet kein Echo in unseren Herzen. Das Geschenk für die, die hören, ist  die Nahrung vom Baum des Lebens, der sich im Reich des Herrn unseres Gottes befindet. Dazu müssen wir siegen – siegen über unsere Unzulänglichkeit, uber unser Verlangen nach den Dingen, die uns nicht innerlich bereichern sonder nur Äußerlichkeiten befriedigen. Wer mit den Waffen des Herrn gerüstet ist, wird sich sicher gegen den Ansturm des Bösen verteidigen können.

 

Psalm 97

Der Herr ist König. Die Erde frohlocke.
Freuen sollen sich die vielen Inseln.
Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel,
Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Throns.

Berge schmelzen wie Wachs vor dem Herrn,
vor dem Antlitz des Herrschers aller Welt.
Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel,
seine Herrlichkeit schauen alle Völker.

Ein Licht erstrahlt den Gerechten
und Freude den Menschen mit redlichem Herzen.
Ihr Gerechten, freut euch am Herrn,
und lobt seinen heiligen Namen!

Psalm hören:  https://youtu.be/rNFpz6KyVZA

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