18.02.2017 Glaube-Hoffnung-Liebe

Der Glaube verändert alles, was in unserem Leben bezüglich Gott gesagt wird. Die innere Sicherheit in Gottes Wort ist das Bestimmende in einem spirituellen Leben das alles verändert. Je sicherer und fester wir in der Wahrheit des Herrn verankert sind, desto besser entwickelt sich diese Wahrheit in uns und bestimmt unser Leben, sodaß sie ihre Möglichkeiten in uns gestaltet. Die Versprechungen des Herrn nehmen in unserem Leben Gestalt an, parallel mit dem Bekenntnis unseres Glaubens.

1 Korinther 13:13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

Obwohl die Liebe das Größte ist, hat der Glaube und die Hoffnung ebenfalls eine sehr große Bedeutung.

Sollen wir also auch unsere Feinde lieben? Ist es nicht verständlich, wenn wir mit Rachegedanken reagieren, wenn wir von einer groben Aktion eines Feindes heimgesucht werden? Wie kann Jesus von uns erwarten, daß wir die zweite Backe hinhalten, wenn wir geschlagen werden? Jesus lehrt uns, die Feinde zu lieben, denn es ist sehr einfach, jemanden zu lieben, der uns freundlich entgegenkommt, uns gut behandelt und hilfreich ist. Das tun aber auch die Zöllner, aber im Christentum darf es keinen Platz für Zorn, Hass und Rivalität geben. Jesus will, daß wir unseren Haß kontrollieren, er spricht: „Ihr habt gehört, was gesagt worden ist: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich aber sage euch: Rächt euch nicht an denen, die euch Übles antun. Wenn dich jemand auf die linke Backe schlägt, halte auch die rechte hin“. Jesus will uns damit sagen, daß wir uns zur Vergebung überwinden sollen, denn das „Auge um Auge“ bringt uns in eine Spirale des Negativen, das nicht mehr endet, aus dem wir kaum noch herausgelangen können. Er will uns zeigen, daß diese Praktik zu einer Welt von Blinden und Behinderten führt, denn die Rache macht den Menschen blind, blind vor Wut – dann kann er nicht mehr sehen, was das eigentlich Wichtige ist, er verliert die Sicht auf den Weg, den der Herr vorgezeichnet hat.

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