Warum strengen wir uns an ? Für wen strengen wir uns an?
Wenn wir im täglichen, weltlichen Leben Siege erringen, freuen wir uns über Applaus, über Ehrungen.
Im geistlichen Leben ist alles zur Ehre Gottes, nicht für uns selbst verbringen wir gute Taten, um gelobt zu werden, sondern es sind unsere guten Taten, die zeigen, wie sehr wir Gott ehren.
Die Kirche ist der Ort, wo wir Gott loben, preisen und anbeten. Wir kommen in die Kirche, auch wenn wir müde sind und lieber daheim ausrasten mchten, aber der Ruf des Herrn, seinen Glanz zu verbreiten und ihm zu dienen ist stärkerals unsere Müdigkeit. Wir wachsen über uns selbst hinaus, im Bestreben, Gott zu ehren.
Im Wettkamp bekommen die Sieger Medaillen, Gold, Silber,, Bronze.
Im geistlichen Leben sind die goldenen Prämien die Begabungen, die wir im Heiligen Geist erlangen. Was wir mit Liebe und ohne Erwartung von Lob tun, ist im Sinne des Herrn. Wir tun das, was dem Herrn gefällt, nicht um Lob zu ernten, sondern die Ehre Gottes zu bezeugen.
Die Frau, die die Füße des Herrn mit Öl salbte, tat dies aus Liebe zum Hern, sie achtete nicht auf den materiellen Wert des Öles und der Alabasterschale, aus der das Öl floß, sondern ihre Tat geschah zur Ehre und aus Liebe zum Herrn.
Wenn jemand etwas tut, um dafür gelobt zu werden, ist dies nicht im Sinne Gottes. Selbstlos und ohne Hintergedanken sollen wir unsere Taten ausüben. Die Glorie besteht nicht darin, zu sagen: “Herr, Herr”, sondern an unseren Taten werden wir gemessen.
Wenn wir uns um Menschen kümmern, die nicht Gläubige sind, wird unser Bemühen so sein, wie das Heu – es hat keine Samen uns vergeht im Wind und Regen.
Die Kirche lebt auf der Erde, der Herr gibt uns seine Worte – in der Bibel. Das Tribunal des Herrn ruft alle, damit sie die Früchte ihrer Arbeit – ihrer Taten im Leben – erhalten. Sei es Gold, Silber, Kupfer, Holz, Stroh …
- Korinther 3: 12-15 – Die Kirche steht vereint da, um beim Tribunal zu sehen, was jeder von uns vollbracht hat. Christus ist der Grundstein, wir, seine Kirche, sind die Ziegel, die zur Errichtung seiner Glorie mitwirken. Die 4 Evangelien sind das Wort Christi, wir, seine Kirche, sind das “5.Evangelium”
Unsere Früchte 1: verkünden für die Augen
2. verkünden für die Ohren
Der Mensch, der die Wahrheit verkündet, spricht die Worte des Herrn. Zeugen der Gnade Gottes sind nicht nur die Früchte unserer Arbeit, sondern all das, was wir während der 14Stunden des Tages tun. Wenn wir unser Licht und unsere Liebe ausstrahlen, bezeugen wir die Liebe Gottes, wir sind Licht, wir strahlen die Güte Gottes aus. Eine Person, die Dienerin Gottes ist, zeigt den Ungläubigen die Glorie des Herrn.
Paulus hat den Korinthern gepredigt, ihnen gezeigt, was der “Leib Christi”, die Kirche, bedeutet. Für Gott ist es nicht wichtig, daß wir bei einem Rennen die ersten sind, der Marathon ist bei Gott für alle gleich, alle können am Ziel ankommen, ob sie nun schnell oder langsam laufen. Wichtig ist es, den Mut nicht zu verlieren, dabeizubleiben, nicht auszusteigen, Alle, die ankommen, werden prämiert.
Seien wir nicht stolz, wenn wir glauben, etwas besser als andere gemacht zu haben. Gold und Silber gewinnen wir nicht für uns, sondern zur Ehre Gottes. Der Weg ist steinig, wir werden in der Macht und Gnade Gottes geformt, zurechtgebogen. Auch wenn der Wind stark bläst und wir zu wanken beginnen, unsere Wurzeln müssen fest in der Erde verankert sein, verankert in Christus, damit wir nicht weggefegt werden. Wenn unsere Werke verbrennen, wenn unsere Werke nur Stroh waren, dann sehen wir, daß wir mit leeren Händen vor Gott stehen. Aber der Herr schickt auch das reinigende Feuer, das uns von unseren bösen Taten befreit. Denken wir immer daran, daß wir die guten Taten nicht machen, um Applaus zu bekommen, sondern sie zur Ehre Gottes vollbringen.
