12.12.2020 Sei bereit

Wenn der Herr in Dein Leben eintreten will, dann ist es an dir, die Zeichen zu erkennen.

Und Abram glaubte dem Herrn, und das rechnete er ihm zur Gerechtigkeit.

Und er sprach zu ihm: Ich bin der Herr, der ich dich von Ur in Chaldäa ausgeführt habe, daß ich dir dieses Land erblich zu besitzen gebe.

Abram aber sprach: Herr, Herr, wobei soll ich merken, daß ich es erblich besitzen werde?

Und er sprach zu ihm: Bringe mir eine dreijährige Kuh und eine dreijährige Ziege und einen dreijährigen Widder und eine Turteltaube und eine junge Taube. 10 Und er brachte solches alles und zerteilte es mitten voneinander, und legte einen Teil dem andern gegenüber. Aber die Vögel zerteilte er nicht. 11 Und es fielen Raubvögel über die Opfer her; aber Abram verscheuchte sie.

12 Als nun die Sonne anfing sich zu neigen, fiel ein tiefer Schlaf auf Abram, und siehe, Schrecken und große Finsternis überfielen ihn. 13 Da wurde zu Abram gesagt: Du sollst für gewiß wissen, daß deine Nachkommen fremd sein werden in einem Land, das nicht ihnen gehört; und dort wird man sie zu dienen zwingen und demütigen vierhundert Jahre lang. 14 Aber auch das Volk, dem sie dienen müssen, will ich richten; darnach sollen sie mit großer Habe ausziehen. 15 Und du sollst in Frieden zu deinen Vätern hinfahren und in gutem Alter begraben werden. 16 Sie aber sollen im vierten Geschlecht wieder hierherkommen; denn das Maß der Sünden der Amoriter ist noch nicht voll.

17 Als nun die Sonne untergegangen und es finster geworden war, siehe, da rauchte ein Ofen, und eine Feuerfackel fuhr zwischen den Stücken hin.

18 An dem Tag machte der Herr einen Bund mit Abram und sprach: Deiner Nachkommenschaft habe ich dieses Land gegeben, vom Fluß Ägyptens bis an den großen Strom, den Euphrat: 19 die Keniter, die Kenisiter, die Kadmoniter, 20 die Hetiter, die Pheresiter, die Rephaiter, 21 die Amoriter, die Kanaaniter, die Girgasiter und die Jebusiter.

Der Herr erwählte Abraham und Abraham glaubte dem Herrn.

Johannes 14: 26- der Beistand aber, der heilige Geist, welchen mein Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

27 Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz errege sich nicht und verzage nicht!

Der Herr ermuntert uns, ihm zu folgen. Wenn wir bereit sind, seinem Ruf zu folgen, ist es nicht immer einfach für uns. Der Herr ist uns am Kreuz vorausgegangen, auch uns erwartet als Jünger, Söhne und Töchter Jesu ein Leben mit viel Mühsal. Das Treffen mit Gott ist oft schwezhaft, denn es bringt uns von Gewohntem weg, führt und auf Pfade, die rau und steinig sind, weitab von Bequemlichkeit und Komfort. Doch wenn wir all das Ungemach überwinden, treten wir gestärkt und frei in unser neues Leben, das von Liebe zu Gottund den Mitmenschen geprägt ist.

Am Beispiel von Saulus können wir sehen, wohin eine Umwandlung, eine Hinwendung zum Herrn, führen kann. Saulus war ein mensch, der die Kristen mit großem Eifer verfolgte, solange, bis er selbst von Gott “getroffen” wurde. Als er auf dem Weg nach Damascus war, mit Erlaubnis des Hohepriesters die Anhänger des neuen Herrn zu verfolgen, hörte er die Stimme des Herrn. Dies erschütterte ihn sosehr, daß er blind wurde und 3 Tage nicht sehen konnte. Anschließend schickte ihm der Herr den Mann Hananias, der ihm die Hand auflegte, sodaß er wieder sehen konnte. Aus dem Verfolger der Christen wurde Paulus, der dem Herrn diente. Die Bekehrung des Saulus zu Paulus geschah plötzlich und unerwartet.

Seien wir also wachsam, die Tür der Barmherzigkeit Gottes steht offen, bereiten wir uns auf ein Zusammentreffen mit Jesus vor ! Dieses Zusammentreffen wird sicher nicht angekündigt, es wird uns unvermittelt treffen, sowie es Saulus getroffen hat. Es ist aber wichtig, daß wir jederzeit dazu bereit sind und die Zeichen wohl erkennen.

Herr, hilf uns, diese Zeichen zu erkennen, Deinen Ruf nicht zu überhören, Dir dann in Bereitschaft zu folgen, wenn Du uns erwählst.