27.08.2016

Habt Ihr auch Schwierigkeiten, den vielen Einladungen im Sommer nachzukommen?  Eine Feier da, ein Grillfest dort, eine Geburtstagsfeier bei Freunden, in der Familie? Da ist es manchen noch gar nicht zu Bewußtsein gekommen, daß sie es jeweils versuchen, den besten Platz einzunehmen, dort, wo man am besten sieht, gehört wird, die anderen beobachten kann. Es ist ja wunderbar, im Kreise der von uns geschätzten Menschen zu feiern, zu beten, zu singen und den guten Speisen zuzusprechen.

Auch Jesus war bei einem Fest: (Wir lesen bei Lukas 14, 1.7-14)

Als er bemerkte, wie die Geladenen versuchten, die besten Plätze zu erlangen, sich fast darum stritten, gab er ihnen dieses Gleichnis:

8Wenn du von jemandem zur Hochzeit geladen bist, so setze dich nicht obenan; denn es könnte einer eingeladen sein, der vornehmer ist als du,

9und dann kommt der, der dich und ihn eingeladen hat, und sagt zu dir: Weiche diesem!, und du musst dann beschämt untenan sitzen.

10Sondern wenn du eingeladen bist, so geh hin und setz dich untenan, damit, wenn der kommt, der dich eingeladen hat, er zu dir sagt: Freund, rücke hinauf! Dann wirst du Ehre haben vor allen, die mit dir zu Tisch sitzen.

11Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden.

12Er sprach aber auch zu dem, der ihn eingeladen hatte: Wenn du ein Mittags- oder Abendmahl machst, so lade weder deine Freunde noch deine Brüder noch deine Verwandten noch reiche Nachbarn ein, damit sie dich nicht etwa wieder einladen und dir vergolten wird.

13Sondern wenn du ein Mahl machst, so lade Arme, Verkrüppelte, Lahme und Blinde ein,

14dann wirst du selig sein, denn sie haben nichts, um es dir zu vergelten; es wird dir aber vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.

Vor Gott sind wir alle gleich – der herr Doktor, der studiert hat, der Analphabet, der Schuhputzer, die Magd – was zählt, ist das reine Herz, der Glaube, die Ehrlichkeit, mit der wir Sein Wort in die Welt hinaustragen. Flsche Bescheidenheit ist hier auch nicht am Platz, aber Demut und das Wissen, daß wir ohne Seine Gnade nichts sind !!

Wunderbar ist es, wenn wir uns mit Freunden treffen, aber das soll nicht alles sein, der Herr rät uns, auch ein Fest für jene zu feiern, jene einzuladen, die nicht privilegiert sind, wie z.B. Bettler, Lahme, Blinde, solche, die nicht die Möglichkeit haben, uns ebenfalls einzuladen, denn das zeigt die wahre Barmherzigkeit. Und wenn wir selbst nicht imstande sind, das zu organisieren, dann gibt es die vielen Hilfsorganisationen, die Essen für die Armen ausgeben, die denen Freude bereiten, die sonst nicht beachtet werden. Mit einer Spende helfen wir indirekt.

GEBEN  IST  SELIGER  DENN NEHMEN  !!

Brot

 

Deixe um comentário

O seu endereço de e-mail não será publicado. Campos obrigatórios são marcados com *