5.01.2019 Umkehr

Ungehorsam – Sünde – Strafe –    welche Gefühle verbinden wir mit diesen Worten ? Sicher etwas Unangenehmes, denn wenn ich ein Verhalten an den Tag lege, von dem ich weiß, daß es nicht in Ordnung ist, muß ich erwarten, daß das unangenehme Nebenwirkungen hat. So ist es mit dem Ungehorsam gegenüber dem Herrn. Wir tun manches, wovon wir wissen, daß es nicht getan . . . oder auch unterlassen . .  werden sollte, und trotzdem erwarten wir, daß wir später Begnadigung erlangen.

Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach! – Eine geflügelte Redewendung, auch von Menschen benützt, die mit dem Christentum nichts zu tun haben. Im Christentum aber gewinnt diese Aussage eine besondere Bedeutung.

Sehen wir uns Jonas an: Er bekommt den Auftrag, die Menschen in Ninive zu bekehren, doch er widersetzt sich und fährt in die andere Richtung – das Ende ist bekannt – nach eifrigem Beten im Bauch des Wales wird er von diesem an Land gespuckt.

So gibt es viele Beispiele einer Umkehr auf den richtigen – geistigen – Weg :z.B. Saulus, der nach der Begegnung mit der Liebe Christi zum Paulus wird.

Der ewige Kampf zwischen dem “Fleisch” und dem “Geist” … es zieht uns in die Richtung des Fleischlichen, aber mit Hilfe Gottes, der uns den Heiligen Geist als Beistand schickt, können wir “umkehren” – umkehren und die richtige Richtung nehmen, die uns zum Herrn führt.

Jesus kämpft für uns, er schickt uns den Geist, er hilft uns, eben  nicht mit Kampfesmitteln des Fleisches, sondern mit denen des Geistes. Als Jesus z.B. bei seiner Festnahme gefragt wird, bleibt er stumm:  Lukas 23:9 Er legte ihm denn auch viele Fragen vor; aber er gab ihm keine Antwort. Die einzige Antwort, die er gab war: Ja, ich bin der König der Juden!

Woher kommt der Geist? Er kommt von Gott.  : Korinther 5:5 Der uns aber hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns auch das Unterpfand des Geistes gegeben hat.

10 Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse.

Da wird sich zeigen, ob wir nach dem Fleisch oder nach dem Geist gehandelt haben. Nur Jesus ist es, der uns zur Umkehr bewegen kann, aus uns einen neuen Menschen machen kann.

Jesus sagt, daß wir uns nicht mit den Heiden verbrüdern sollen, denn mit 2 verschiedenen  Anschauungen kann man nicht in dieselbe Richtung gehen – einer von beiden muß sich “umkehren”, um dann im Gleichschritt in dieselbe Richtung gehen zu können. Die Einheit der Christen und der zu Christus Bekehrten ist das Neue Pfingsten, die neu empfangene “Geistlichkeit” im Heiligen Geist.

Sowie es keine Gemeinschaft des Lichtes mit der Finsternis gibt, gibt es auch keine Gemeinschaft mit Christen und Heiden. Erst die Umkehr ermöglicht die Gemeinschaft. Wo Licht ist, hat die Finsternis keine Macht. Darum: Seid Licht für Euren Nächsten, für Eure Gemeinde, für Eure Familie !! Tragt das Licht hinaus in die Welt !! Erst dann könnt Ihr Euch als Söhne und Töchter Christi bezeichnen.