Schule Reobote in Guinea Bissau

Am 10. Juni wurde der Tag des Kindes in der Schule Reobote gefeiert. Der eigentliche TAG DES AFRIKANISCHEN KINDES ist am 16. Juni.

Schon mal vom Tag des afrikanischen Kindes gehört? Seit 1991 feiern wir diesen Tag jedes Jahr am 16. Juni. Doch kaum jemand weiß, was sich dahinter verbirgt. Da der Name zugegebenermaßen etwas irreführend ist, erklären wir euch hier, woran an diesem Tag erinnert wird und was das Thema Bildung damit zu tun hat.

Ein Zeichen setzen für Bildung

Heute ist der 16. Juni als Tag der Jugend ein Feiertag in Südafrika. 1991 wurde der Tag des afrikanischen Kindes als internationaler Gedenktag für die Proteste von der Organisation of African Unity (OAU – heute AU) ins Leben gerufen. Er soll auf die Hürden aufmerksam machen, mit denen afrikanische Kinder konfrontiert sind, um eine gute Bildung zu erhalten.

Regierungen, internationale Organisationen und Nichtregierungsorganisationen nehmen diesen Tag jedes Jahr zum Anlass, um über die Verbesserung der Bildung in afrikanischen Ländern zu diskutieren. Und das Thema ist immer noch sehr aktuell. Noch immer kann nur eins aus zehn Kindern aus Subsahara-Afrika im Alter von zehn Jahren lesen.

Und auch auf der Insel Reobote ist es nicht selbstverständlich, daß die Kinder eine Schule besuchen können. Mit viel Aufwand von Hilfsorganisation, wie der ACD-kinderhilfe, ist es möglich einen halbwegs geregelten Schulbetrieb zu garantieren. Die Regierung kümmert sich nämlich wenig um die Erziehung und Ausbildung ihrer Bevölkerung.