Aus Slowenien erhielten wir ein Schreiben der Familie Freitas, die unseren Verein um Mithilfe bei dem Vorhaben, den Flüchtlingen aus der Ukraine zu helfen, um Unterstützung ersucht.
Hier der Text des Briefes:
Der Friede des Herrn sei mit euch!
Wir sind die Familie Freitas, seit 2019 hauptberuflich Missionare in Slowenien, in Gemeinschaft mit den Leitlinien des „Vereins Christliche Richtung“ (www.acd-kinderhilfe.org), dessen Aufgabe es ist, Christen verschiedener Nationen und Kulturen zu mobilisieren, mit der gleichen Vision, Kinder und Jugendliche auf dem Weg der Liebe Gottes zu einem Leben zu führen, das auch nach ethischen Grundsätzen die Begabungen und Möglichkeiten jedes Einzelnen und in der Gemeinschaft fördert. Wir gehen „in den Schuhen des Fischers“.
Jeden Tag erhalten wir eine Flut von E-Mails von unseren missionarischen Freunden
aus Polen, Rumänien und Moldawien, die alle an die Ukraine grenzen.
Was dort passiert, erfordert unsere Aufmerksamkeit und unser Handeln.
Dort ist die Situation wie folgt:
1. Tausende von Frauen kommen in den Missionsstützpunkten an, einige mit kleinen Kindern, Teenagern und sogar Babys auf dem Arm, allein, da sie sich von ihren Ehemännern trennen mussten, die in der Ukraine geblieben sind, um gegen die einfallenden Russen zu kämpfen.
2. Angesichts der Schutzbedürftigkeit dieser Frauen und Kinder besteht auch die Gefahr des internationalen Mafia-Handels mit Kindern und der sexuellen Ausbeutung.
3. Bei der Versorgung der vielen Kleinkinder wird die Bereitstellung von Lebensmitteln, Windeln und medizinischem Material immer prekärer.
4. Die Missionsstützpunkte an den Grenzen sind überfüllt mit Frauen, Kindern und alten Menschen, die dort ein wenig Ruhe, Hilfe und Frieden erwarten.
5. Viele Kinder sind auch als Waisen angekommen.
In der kommenden Woche wollen wir mit einem Team an die Grenze zwischen Polen und der Ukraine vordringen. Uns begleiten auch Experten, die wissen, wie man internationalen Kinderhandel und sexuelle Ausbeutung verhindert.
Wir rufen alle Menschen auf, die sich mit dem Reich Gottes identifizieren, uns mit Hilfsgütern und Geldern zu versorgen, damit wir möglichst viel Hilfe in Form von Lebensmitteln und Hygieneartikeln für die vertriebenen ukrainischen Familien leisten können.
Anleitung zur Hilfe:
ACD Vereinigung christlicher Führung
IBAN: AT 123837 4000 0004 3075
BIC: RZSTAT 2G374
Raiffeisenbank St. Stefan-Jägerberg-Wolfsberg eGen
Nachfolgend finden Sie die Route unseres Projekts:
Abfahrt von Slowenien
23.03.2022
Slowakei
23.03.2022
Abfahrt aus der Slowakei
26.03.2022
Polen
26.03.2022
Grenze zur Ukraine
26.03.2022
Abreise aus Polen
02.04.2022
Slowakei
02.04.2022
Ankunft in Slowenien
03.04.2022
